Presseerklärungen


Bundesverband fordert

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung", wusste schon John F. Kennedy.

Mit Zustimmung des Bundestages zur Grundgesetzänderung für den Digitalpakt sollen nun in diesem Jahr fünf Milliarden Euro an rund 40.000 Schulen fließen. Also trotz Föderalismus und genau DAS ist auch unsere Forderung in Bezug auf die Meister/Fortbildungspr:ämie: Abschaffung des föderalistischen Länderhickhacks - Vereinheitlichung des Meisterbonus BUNDESEINHEITLICH!!!

Vorsitzender Heinz Weber auf Facebook


Pressemitteilung

zur Amtsköst der Betriebswirte des Handwerks

am 22.03.2019 in der Handwerkskammer Hamburg

 

Bundesverband Betriebswirte des Handwerks fordert Gleichstellung und Zentralisierung der sogenannten Meisterprämie

 

„Wussten Sie, dass im Handwerk Tausende Bachelor und Master beschäftigt sind“, fragte etwas provokativ der Bundesvorsitzende der Betriebswirte des Handwerks (BdH), der Bremerhavener Heinz Weber, die rund 120 anwesenden Betriebswirte des Handwerks bei seiner Begrüßung der alljährlich stattfindenden Amtsköst der Betriebswirte des Handwerks Hamburg in der Hamburger Handwerkskammer.

„Nur bei uns tragen die Damen und Herren manchmal einen Blaumann oder Overall und heißen Meister oder Betriebswirt des Handwerks! Und weil uns die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung wichtig ist, was ja auch im Deutschen (DQR) sowie im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) so vorgesehen ist, haben wir im Herbst vergangenen Jahres in offenen Briefen die Fraktionen der im Bundestag vertretenen Parteien aufgefordert, den Meisterbonus einheitlich zu gestalten“, sagte Heinz Weber weiter.

Denn gerade was in Bezug auf die Digitalisierung an Schulen beschlossen wurde, nämlich ein Digitalpakt von 5 Mrd. Euro, hebe den Bildungsföderalismus ein wenig auf - und das sei auch gut so. Der Bundesverband der Betriebswirte des Handwerks fordert für das deutsche Handwerk eine bundeseinheitliche Lösung.

Denn die Situation sei erschreckend. Das handwerk magazin hat im Januar recherchiert: Während in Sachsen-Anhalt 1.500 Euro Meisterprämie und 10.000 Euro Meistergründungsprämie gezahlt werden, gewähren Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen 1.000 Euro, Bayern und Brandenburg 1.500 Euro und Niedersachsen und Bremen 4.000 Euro Fortbildungsprämie. In den restlichen Ländern gibt es keine Meisterprämie. In Bayern wird der Zuschuss automatisch nach Bestehen der Meisterprüfung gezahlt, in den anderen Ländern nur auf Antrag, in Niedersachsen nur bei Online-Beantragung. „Wir fordern daher, die Zuschüsse bundesweit z.B. über die KFW zeitnah ohne weitere Bürokratie zu gewähren“, erklärte BdH-Bundesvorsitzender Heinz Weber.

Der Geprüfte Betriebswirt nach der Handwerksordnung (Geprüfter Betriebswirt (HwO), ehemals Betriebswirt HWK, davor Betriebswirt des Handwerks) ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss, der nach einer erfolgreich absolvierten kaufmännischen Aufstiegsfortbildung vergeben wird. Es handelt sich um die höchste Ausbildung im Handwerk. Der Verband der Betriebswirte des Handwerks (BdH) ist die Interessensvertretung der bundesweit 60.000 Betriebswirte.

Heinz Weber

Bundesvorsitzender Betriebswirte des Handwerks e.V.

 

v.L. Josef Katzer (Präsident HWK-HH), Sönke Fock (GF Arbietsagentur HH), Heinz Weber (BdH-Bundesvorsitzender)


Rede beim Stuttgarter Brezelgespräch 2018

26. Stuttgarter Brezelgespräch

H.Weber
v.L. P.Schare (BdH-Geschäftsführerin), H. Warnie (BV), R.Gschaider, H.Weber (BV), M.Heitsch (BV), R.Glemser Vorsitzender BdH-Stuttgart
v.L. R.Förster, M.Heitsch, P.Schare, J.Förster (BdH-Ehrenvorsitzender)
v.L. M.Heitsch, J.Haußmann (FDP), H.Weber

Vom Handwerker zum Mundwerker, zum Netzwerker ... zum Bilden und Netzwerken hatten die Betriebswirte des Handwerks Stuttgart eingeladen. In seinem Grußwort zitierte der Bundesvorsitzende Heinz Weber den Dozenten und Trainer Marcello Camerin „Bildung ist des Menschen geistiges Immunsystem" und Frau Reingard Gschaider machte starken Eindruck mit ihrem anschließenden Charisma Training.

 

Bei den anschließenden Netzwerk-Gesprächen gab es einen interessanten Meinungsaustausch zwischen dem stellvertr. FDP Fraktionvorsitzenden des Landtags von Baden-Württemberg und dem Bundesvorstand.


BdH-Bundesverband fordert stringente Bildungs- und Gründungsförderung

2018-08-17_BdH-Bundesverband_fordert_stringente_Bildungs-_und_Gruendungsfoerderung.pdf


Fördersystem reformieren!

BdH_fordern_KFW_Foerdersystemreform.pdf

Interview mit Heinz Weber im Handwerk Magazin


Pressemitteilung Bundesverbandstagung in Kassel

Pressemitteilung_BVT_2018.pdf


Ein Handwerksmeister ist so viel wert wie ein Herzchirurung

Bild_14.04.18.pdf

Interview mit ZdH-Generalsekretär Holger Schwannecke


Handwerk braucht Betriebswirte

Auszug_Nordsee-Zeitung.pdf

Interview mit dem Bundesvorsitzenden Heinz Weber


Wir müssen die Gründerförderung reformieren

Artikel_hm.pdf

Artikel vom Bundesvorsitzenden Heinz Weber


Energiewende-Agenda des Handwerks

From: ZDH Pressestelle

Das Handwerk stellt bei der Energiewende zunehmend Fehlentwicklungen fest. Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit geraten zunehmend in Gefahr. Wo die Probleme im Einzelnen liegen und wie diese zu beseitigen sind, ist Gegenstand der sog. „Energiewende-Agenda des Handwerks“ (Anlage), die das ZDH-Präsidium jetzt beschlossen hat. In dem ebenfalls beigefügten ZDH-Kompakt sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.


From: ZDH Pressestelle

Subject: EU-News: Dienstleistungspaket überflüssig und falsch: "Keine Verbesserung des EU-Binnenmarkts für KMU"

Dienstleistungspaket überflüssig und falsch: "Keine Verbesserung des EU-Binnenmarkts für KMU"

Brüssel, 10. Januar 2016 – Die EU-Kommission hat ein Dienstleistungspaket, bestehend aus Vorschlägen für eine Dienstleistungskarte und eine Verhältnismäßigkeitsprüfung für Berufsreglementierungen, vorgelegt.

Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Mit diesen Vorschlägen verfehlt die Kommission ihr Ziel, den Binnenmarkt für kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern.

Es besteht kein Bedarf, den Mitgliedstaaten neue Anforderungen bei der Prüfung ihrer Berufsreglementierungen aufzuerlegen. Der bestehende Rechtsrahmen und die dazu ergangene Rechtsprechung des EuGH sind völlig ausreichend. Darüber hinaus greift der Vorschlag tief in die Souveränität der Mitgliedstaaten ein. Ebenso der Vorschlag zur Dienstleistungskarte: Bestehende Schutz- und Kontrollrechte laufen Gefahr, ausgehebelt zu werden.

Wir brauchen hier keine zentrale Harmonisierung. Den Grundsätzen von Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit muss endlich Rechnung getragen werden. Eine weitere Vertiefung des EU-Binnenmarktes ist nur durch die bessere Umsetzung bestehenden Rechts auf Ebene der Mitgliedstaaten zu verwirklichen.“

 


Was ist wenn der Chef ausfällt?

Was_ist_wenn_der_Chef_ausfaellt-engelCard.pdf


Erbschaftsteuer: endlich Rechtssicherheit

From: ZDH Pressestelle

Berlin, 14.10.2016 - Der Bundesrat hat die Reform der Erbschaftsteuer gebilligt. Dazu erklärt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke:

"Die Entscheidung des Bundesrates hat den Weg für die Erbschaftsteuerreform endgültig frei gemacht. Damit haben Betriebe bei Übergaben endlich Rechtssicherheit."

 

 


EEG-Umlage einfrieren

From: ZDH Pressestelle

Der erneute Anstieg der Kosten kratzt an der Schmerzgrenze des Handwerks

Berlin, 14. Oktober 2016 - Die Stromnetzbetreiber haben bekannt gegeben, dass die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auch im nächsten Jahr steigt. Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Die EEG-Umlage hat mit 6,88 Eurocent die Schmerzgrenze der Handwerker erreicht. Die Bundesregierung versprach im Jahr 2011, dass die Umlage nicht über 3,5 Eurocent steigen werde. Davon ist keine Rede mehr. Im Gegenteil: Die jüngste EEG-Reform wird einen weiteren Kostenanstieg bestenfalls abschwächen. Damit die Kostenbelastung für Unternehmen und Privathaushalte nicht aus dem Ruder läuft, muss die EEG-Umlage in einem ersten Schritt auf dem derzeitigen Stand festgeschrieben werden. Ein weiterer Anstieg der Förderkosten für Strom aus Erneuerbaren Energien muss aus Haushaltsmitteln gedeckt werden.

Die Kosten der Besonderen Ausgleichsregelung, mit der die EEG-Kosten für Großverbraucher in der Industrie derzeit auf die mittelständische Wirtschaft und die Privathaushalte umgelegt werden, müssen künftig ebenfalls vom Staat aufgebracht werden.

Realistische Vorausschätzungen zeigen, dass der Kostenblock für die Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien von heute 23,1 Milliarden Euro auf bis zu 32 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigen wird. Der weitere Anstieg der EEG-Umlage ist damit vorgezeichnet. Weiter steigende Stromkosten schmälern nicht nur im Handwerk die für notwendige Effizienz-Investitionen verfügbaren Finanzierungsspielräume."

 

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